World Trade Center
am 11. September 2001


Plötzlich,
aus dem Nichts
kam erst eins,
dann noch eins,
Flugzeuge mit reisenden Menschen
durchschlugen die Türme
der Macht - des Geldes,
die symbolische Stärke
eines großen Landes.

Plötzlich,
alles vorbei,
das Leben und Treiben
an diesem Ort
des 11. Septembers 2001

Plötzlich,
ganz plötzlich
ist alles anders,
die ganze Welt erstarrt
in Angst und Schrecken,
unvorstellbares Grauen
umkreist den Erdball,
unfaßbar das Leid
der Unschuldigen.

Plötzlich,
stehen sie beisammen,
reich und arm,
schwarz und weiß,
Religion neben Religion
und beten zu Gott,
jeder zu seinem, und fragen
nach dem - Warum?

Plötzlich,
über Nacht
vereinen sich Länder
zur gemeinsamen Stärke,
zum Angriff
auf das Böse in der Welt,
das überall lebt und wirkt,
fast unsichtbar -
aber doch vorhanden ist.

Plötzlich,
aus dem Nichts
schießen Böse auf Böse,
Menschenleben vergehen
und wieder leiden -
die Unschuldigen.

 

© Heidrun Gemähling
www.lyrik-kriegundleben.de



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